Von jetzt an noch zwei Jahre

Kalletal-Hohenhausen (rto). Zu einem Pressetermin hatte die Gemeinde zusammen mit Vertretern von Straßen.NRW eingeladen, um über den Fortgang der Baustelle „Hohenhauser Straße“ zu berichten. Anders als geplant sollen jetzt einzelne Bauabschnitte vorgezogen werden, da sich der Abschnitt I zwischen der B238 und dem Markt aufgrund der Schwierigkeiten wegen der Statik der Bohrpfahlwände verzögert. Die Kernaussage lautet, dass jetzt parallel zu den Bauarbeiten dort mit dem Wendeplatz an der Schule und dem Bauabschnitt IVa ab dem 29. April begonnen wird. Von da an gerechnet, so der Leiter des Straßenbaubetriebes aus Bielefeld, Andreas Meyer, soll die gesamte Baumaßnahme im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein.

Bis etwa zu den Sommerferien soll das Stück Straße zwischen den Straßen Weinkamp und Schürenbreder Weg jetzt als erstes inklusive aller Kanalarbeiten fertiggestellt sein. In den Sommerferien wird dann das kurze Stück im Kurvenbereich „Am Mark“t fertiggestellt, damit nach den Ferien die Schulbusse dort wieder fahren können. Ziel sei es ebenfalls die Baustelle auf dem ersten Stück, von der B238 bis zur Kirche bis dahin mit den Arbeiten an den Bohrpfahlwänden abgeschlossen zu haben.

„Hier starten dann die Straßenbauarbeiten nach den Ferien. Sie sollen bis zum Frühjahr 2020 abgeschlossen sein“, so Andreas Meyer. Die dann noch fertigzustellenden Abschnitte III zwischen Markt und Weinkamp, sowie die Abschnitte IVb und V, ab dem Schürenbreder Weg bis zum Abzweig nach Rafeld, schließen sich ab 2020 an.

Natürlich sei das jetzt für alle Anlieger eine große Belastung betonten sowohl er als auch Bürgermeister Mario Hecker, doch sei das der Lage der Straße und fehlenden Umleitungsmöglichkeiten geschuldet. Andreas Meyer bitte deshalb alle Anlieger schon jetzt um Verständnis und entschuldigt sich für mögliche Unannehmlichkeiten. „Ein Ansprechpartner während der Bauphase ist immer in Form eines Poliers da“, sagt er und fügt hinzu, dass alle betroffenen Personen noch ausführlich mit einem Brief informiert werden. Größtes Problem wird während der Bauzeit die Umleitung für die Schulbusse und der Anlieferverkehr für die Baustelle sein. Dafür ist aber ein Umleitungsplan erstellt worden, der u.a. die Straße am Markt für Baustoffanlieferungen in Einbahnstraßenrichtung frei gibt.

Bürgermeister Mario Hecker sagt, dass man nun über dreißig Jahre auf die Baumaßnahme gewartet habe und meint: „Entscheidend ist, dass die Maßnahme jetzt endlich durchgeführt wird.“ Er bezeichnete die Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger als äußerst gut und erwähnte am Rande, dass im Sommer mit dem Radweg nach Lemgo begonnen werde.

Für die betroffenen Anlieger, die während er einzelnen Bauabschnitte ihre Häuser nur schlecht erreichen können, werden zusätzliche Parkplätze an der alten Grundschule, am Jugendheim und am Markt eingerichtet, fügte er noch hinzu.