Großartiges Event in atemberaubender Kulisse

Barntrup/Gut Uhlenhausen (rto). Drei lange Jahre mussten die Fans der “Pipes und Drums“ warten. Eine unendlich lange Zeit aus der Sicht der treuen Fans der Highlands, bis am vergangenen Samstag wieder die beliebten Klänge durch das Tor von Gut Uhlenhausen einmarschierten. Fast 1.500 Gäste waren nach Angaben der Veranstalter gekommen, um dem Event beizuwohnen. Mittendrin ein ewig strahlender und mit sich und allen Drum und Dran zufriedener Klaus Düwel, der als Hauptinitiator dieser Benefizveranstaltung gilt.

Schon kurz nach Beginn der Einlasskontrollen um 16 Uhr füllte sich das Areal des wunderschönen Gutes mit Gästen. Pünktlich mit Glockenschlag vom historischen Speicher marschierten die acht “Pipes and Drums“ Kapellen zusammen mit den vier regionalen deutschen Kapellen unter dem Beifall der Gäste ein. Begrüßt wurden die Gäste und Akteure dann vom Initiator Klaus Düwel, von Petra Rose - die als Organisatorin zuständig für alles war, was auf dem Platz an Optik zu sehen war - von Landrat Dr. Axel Lehman sowie von Cord Brabant, dem Gastgeber und Eigentümer von Gut Uhlenhausen.

Dr. Lehmann würdigte das Engagement der Veranstalter und den ehrenamtliche Einsatz aller und bedankte sich ganz besonders bei Cord Brabant, der sein Gelände zur Verfügung stellte. „Beides ist nicht selbstverständlich und trägt sicher dazu bei, dass sich dieses Event weit über die Grenzen hinweg inzwischen einen guten Ruf verschaffen hat“, sagte der Landrat.

Danach ging es Schlag auf Schlag weiter, immer in Wechsel zwischen den “Pipes and Drums“ und den Heimatmusiker hin und her.

Die Schwelentrupper Musikfreunde zeigten dabei sogar noch ihre Swing-Qualitäten mit den fetzigen „Tiger Rag“.

Das eher schottisch-lippische Wetter am Samstag, trocken aber auch kühl, war für die Gäste dabei kein Problem. Die auf dem Gelände verteilten Stände wurden so gut angenommen, dass schon an frühen Abend das Dunkle Ale ausgegangen war.

Überhaupt gab es so einige schottische Köstlichkeiten zu kosten und da überzeugten nicht nur Muffins & Co. analog zum weltbekannten "Scottish High Tea". Lippischer Pickert schmeckte nicht nur zu Kaffee, das war festzustellen, für “Fish and Chips“ lohnte sich das Anstellen und am Whiskey-Stand lief das Tasting bis zum Ende ohne Pause.

Richtig beeindruckend wurde es für alle nach Einbruch der Dunkelheit. Lichtilluminiert stellte das Gut eine Kulisse dar, die bei den Klängen der “Pipes and Drums“ und den Gedanken an die Highlands schon mal Gänsehaut aufkommen lies.

Die hatte dann garantiert jeder der noch verbliebenen Gäste am Ende, als gegen 23 Uhr alle Bands zusammen unter Leitung von Peter Werpup zum großen Abschluss-Tattoo angetreten waren, um gemeinsam das große Feuerwerk musikalisch zu untermalen. Was für ein Festival für alle Sinne war das wieder!