Wasser marsch – und noch viel mehr

Kalletal-Kalldorf (rto). Die Kalldorfer Jugendfeuerwehr hat im letzten Jahr im Wettbewerb aller Jugendfeuerwehren des Kreises den Kreisbrandmeisterpokal (KBM-Pokal) gewonnen. Passend zum 35-jährigen Bestehen der Jugendabteilung in Kalldorf war sie auch jetzt Ausrichter des aktuellen Wettbewerbs. Dazu trafen sich am Samstag 37 Gruppen aus dem Kreisgebiet und zwei Jugendfeuerwehren aus Vlotho. Zum 45. Mal ermittelten die Nachwuchs-Blauröcke in acht Spielen ihren Sieger.

Zum Wettbewerb hatte die Firma Meyra ihr Gelände zur Verfügung gestellt. Dort konnten nicht nur die zahlreichen Fahrzeuge abgestellt werden, dort wurden auch zwei Spiele ausgeführt, zudem konnte die Infrastruktur des Unternehmens genutzt werden.

Auf der firmeneigenen Teststrecke erlebten die jungen Teilnehmer in einem Wettbewerb hautnah, wie viel Geschick man als Mensch mit Handicap aufbringen muss, um mit einem elektrisch betriebenen Rollstuhl umgehen zu können.

Am Gerätehaus der Löschgruppe wurde ein Wasserangriff geübt, auf der Wiese oberhalb Kalldorfs am Spielplatz, musste ein Rohrmännchen zusammengebaut werden und unten an der Kalle war beim Balancieren ebenfalls Geschick gefragt.

Rund fünf Kilometer mussten die Gruppen so durch das Dorf ablaufen und zeigen, dass sie zur Teamarbeit fähig sind.

Gestartet wurde um 11 Uhr im Beisein des stellvertretenden Landrates Kurt Kalkreuter und des Bürgermeisters Mario Hecker. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Behrnes war ebenfalls dabei, ebenso die Kreisjugendwartin Heike Lalk. Die Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge lies es sich nach dem Besuch des Soldatentages in Augustdorf ebenfalls nicht nehmen, vorbeizuschauen.

Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier kam zur Siegerehrung am Nachmittag. Sieger der Ausscheidung unter den Jugenfeuerwehren wurde die Jugendfeuerwehr Lothe aus der Nähe von Brakelsiek. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Gruppen aus Leopoldshöhe/Helpup und Detmold Mitte.