Grüne Notfalldosen sollen Leben retten

Kalletal (fmt). Als eine schöne Botschaft bezeichnete Mario Hecker als Vertreter der Finke-Stiftung jetzt die Übergabe von 1000 Notfalldosen an den Seniorenbeirat und die freiwilligen Helfer des Senioreninformationsdienstes, zu der auch Vertreter der Kalletaler Apotheken und des Rates gekommen waren. Auf Anregung von Giesela Wostrak, der Vorsitzenden des Seniorenbeirates, an den Rat, habe man sich in der Finke-Stiftung entschlossen, die Dosen anzuschaffen, fügte er noch hinzu. Als Rettung aus dem Kühlschrank wird die grüne Notfalldose, die jetzt an die Kalletaler Senioren verteilt werden soll, auch bezeichnet. Die 1000 Dosen sollen jetzt auf Anregung des Kalletaler Seniorenbeirates über die Apotheken, den Senioreninformationsdienst Sinfol und im Rathaus kostenfrei verteilt werde. Unterstützt und gesponsert wird die Aktion durch die Finke-Stiftung, die dafür rund 1.500 Euro bereitgestellt hat. Und so funktioniert die Notfalldose: Senioren oder Patienten schreiben alles was nötig ist auf einen Zettel, der in der Dose steckt. Hinzu kommen möglicherweise weitere Notfalldokumente. Dann wird die Dose in den Kühlschrank, und zwar in der Tür, aufbewahrt. Ein entsprechender Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank informiert die Rettungskräfte bei einem möglichen Einsatz wo die Notfalldaten des Patienten zu finden sind.

Inge Beerenkämper, die als Vertreterin der Kalletaler Apotheker bei der Übergabe dabei war, hält die Dosen für sinnvoll und unterstützt die Aktion mit ihren Kollegen gerne. Die 1.000 Dosen die jetzt übergeben wurden und die sonst in den Apotheken käuflich zu erwerben sind, werden dort jetzt kosten frei verteilt.

Wie Georg Krüger vom Seniorenbeirat noch anfügte, sind im Jahr 2018 insgesamt 800 Rettungseinsätze im Kalletal erfolgt. „Die Dose kann hier in Zukunft sinnvolle Hilfe leisten“, sagt er abschließend.