Vom Kindergarten zum Familienzentrum

Kalletal-Langenholzhausen (rto). 25 Jahre, ein Silberjubiläum, hat jetzt die Kindertageseinrichtung des DRK in Langenholzhausen gefeiert. Aber auch ihre Haare seien dabei silbergrau geworden, sagte Regina Korf, Leiterin der Einrichtung, zur Eröffnung der Feier. Wie sie sind auch Katrin Semba, Erika Hamm und Christine Schröder von Anfang an dabei und feiern in diesem Jahr ihr silbernes Berufsjubiläum.

Im Jahr 1994 startete die Einrichtung mit insgesamt 85 Kindern. Damals waren fünf U3-Kinder dabei. Auch das hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Aktuell sind 67 Mädchen und Jungen in der Einrichtung, davon 22 unter drei Jahren. 16 pädagogischen Fachkräfte, davon fünf Erzieherinnen und eine Köchin, kümmern sich um die Kleinen. Die „Über-Mittag-Betreuung“ ist dabei seit 1994 ebenfalls kontinuierlich angestiegen, sodass derzeit rund 50 Kinder hier bekocht werden und täglich ihre Mahlzeit erhalten.

Regina Stipp, DRK-Geschäftsführerin Jugendhilfe und Familienförderung, hob die gute Arbeit und den Projektcharakter der Einrichtung in den Jahren 1998 bis 2008 als Familienzentrum hervor. Bürgermeister Mario Hecker betonte, dass es eine weise Entscheidung gewesen sei, im Jahr 1994 den Kindergarten in Langenholzhausen zu bauen. „Mit dieser Einrichtung, der Schule und jetzt der Ärztin hat Langenholzhausen schon etwas Besonderes aufzuweisen“, sagte er.

Mit einer Tombola, die neben den vielen sonstigen Preisen auch unterschiedliche Gutscheine im Gesamtwert von 2000 Euro beinhaltete, und dem Theaterstück „Froschkapelle in letzter Minute“ des Mitmachtheaters „Töfte“ feierten Kinder, Eltern und Großeltern den besonderen Tag.