Dörentruper helfen Dörentrupern

Dörentrup (nl/mes/red). Kinder freuen sich jedes Jahr, wenn unter dem Weihnachtsbaum bunte Päckchen liegen. Aber was ist mit den Familien, die einfach nicht das Geld für Geschenke aufbringen und ihrem Nachwuchs damit eine Freude machen können?

Nach der großen positiven Resonanz im vergangenen Jahr soll auch in diesem Jahr, trotz Sanierungsarbeiten im Optikhaus Drinkuth, nicht auf den Wunschbaum verzichtet werden. Das Optikhaus bleibt zwar geöffnet, ein Aufstellen des Baumes wird aber wohl nicht möglich sein. Darum ist der Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz der Gemeinde Dörentrup der diesjährige Wunschbaum.

Kinder der Gemeinde können ab sofort und bis zum 9. Dezember einen Wunschzettel schreiben und ihn in den Briefkasten des Optikhauses einwerfen oder direkt im Geschäft abgeben. Der Wert des Wunsches sollte um die 25 Euro liegen. Die Wunschzettel werden dann laminiert und an den Baum gehängt. Vordrucke gibt es im Optikhaus Drinkuth. Gerne können auch eigene Wunschzettel gestaltet werden – maximal ein halbes DIN-A4-Blatt groß. Auf dem jeweiligen Zettel sollen neben dem Wunsch auch der Vorname sowie das Alter des jeweiligen Kindes stehen.

Jeder, der ein Kind glücklich machen möchte, kann einen Wunschzettel von diesem Baum nehmen, das gewünschte Geschenk besorgen und verpacken. „Bitte kleben Sie den entsprechenden Wunschzettel außen auf das Geschenk, damit die Päckchen auch zugeordnet werden können und geben dieses bis zum 17. Dezember im Optikhaus Drinkuth ab“, so die Organisatoren. Das jeweilige Geschenk wird dann am 20. Dezember um 15 Uhr unter den Wunschbaum am Rathausplatz gelegt und an die Kinder übergeben. „Wir würden uns freuen, wenn auch Sie Kinderaugen zum Leuchten bringen“, so Familie Koch und das Optikhaus Drinkuth.

Die Spielregeln für den Wunschbaum: Wer sich einen Wunschzettel vom Baum nimmt, sollte den Wunsch auch erfüllen, denn alle Kinder sollen bei der Geschenkübergabe glücklich sein.Der Wunsch sollte einen Wert von 25 Euro nicht überschreiten, sonst sinken die Chancen, dass der Wunsch erfüllt wird.Diese Aktion ist für Familien gedacht, die finanzielle Probleme haben und ihren Kindern Geschenkwünsche zu Weihnachten nicht erfüllen können. Eine Überprüfung der Bedürftigkeit durch die Organisatoren findet nicht statt. Daher ist Ehrlichkeit gefragt.Der Wunschbaum ist nicht für Geschenke gedacht, die Kinder aus anderen als finanziellen Gründen nicht von ihren Eltern bekommen. Daher muss beim Aufhängen des Wunschzettels sowie der Entgegennahme des Geschenkes ein Elternteil anwesend sein.Das Kind kann den Wunsch auch gerne malen, schreiben Sie als Eltern aber bitte dazu, um was es sich handelt, damit der Wunsch auch so erfüllt werden kann, wie es sich das Kind wünscht.Es kann auch gerne dazugeschrieben werden, warum sich das Kind über dieses Geschenk besonders freuen wird.Je genauer die Beschreibung zu dem Geschenk – gerne auch mit einem Internetlink – desto sicherer ist es, dass es auch das richtige Geschenk wird.Grundsätzlich dürfen nur Sachen geschenkt werden, die dem angegebenen Alter entsprechen. Beispielsweise kann ein Wunsch eines neunjährigen Kindes nach einem Spiel oder DVD, welches nach FSK erst ab 12 Jahren freigegeben ist, nicht erfüllt werden. Die Personen, die einen Wunsch erfüllen, sind daher angehalten, darauf zu achten. Grundsätzlich gilt aber, dass die Geschenke den Eltern der Kinder übergeben werden und die Verantwortlichkeit diesbezüglich allein bei den Eltern liegt. Ansprüche gegenüber dem Veranstalter können nicht gestellt werden, da die verpackten Geschenke nicht überprüft werden und so, wie sie abgegeben wurden, auch übergeben werden. Schon aus diesem Grund muss bei der Übergabe ein Elternteil anwesend sein.