Dörentrup: Es tut sich was in Sachen Windkraft...

Dörentrup (jn). Auf dem Kleeberg in Dörentrup stehen elf Windenergieanlagen, denen es in naher Zukunft an den Kragen gehen soll - zugunsten neuerer Modelle.

Den Austausch, das sogenannte "Repowering", plant zurzeit die UKA GmbH, ein Unternehmen, dass - nach Eigenangabe - einer der führenden Windparkentwickler Deutschlands ist und über einen Zweigsitz in Bielefeld verfügt, von wo aus die Dörentruper Umbauten geleitet werden sollen. Über die groben Pläne hat die Firma nun in einer Pressemitteilung informiert, die unserer Zeitung vorliegt.

Geplant ist offenbar Folgendes: Die bisherigen Anlagen auf dem Kleeberg, gebaut zwischen 1999 und 2005, sollen nach und nach rückgebaut und durch fünf neueste Windkraftenergieanlagen ersetzt werden.

Der Grund: Durch Auslaufen der EEG-Vergütung nach 20-jähriger Betriebsdauer sei ein wirtschaftlicher Betrieb der Altanlagen kaum mehr möglich. Die genauen Details wie Höhe oder Typ der Anlagen befinden sich "noch im frühen Planungsstadium", so Pressesprecherin Lisa Fritsche. Die neuen Windräder seien aber in jedem Fall leiser, leistungsstärker, würden den Wind besser nutzen - seien aber in jedem Fall auch höher.

Verhandlungen mit etreibern Eigentümern Nach Angaben der UKA laufen zurzeit den derzeitigen B der Dörentruper Windkraftenergieanlagen sowie den der Flurstücke im Planungsgebiet.

Parallel dazu hätten interne Fachabteilungen der UKA bereits Schall, Schatten, Naturschutz, Planungsrecht, Wirtschaftlichkeit sowie militärische & zivile Belange vorab geprüft.

eine Informationsveranstaltung für Dörentruper Eigentümer, Behördenvertreter und alle Interessierten Man plane gerade außerdem vor Ort, um umfassend über das sogenannte "Repowering"-Projekt zu informieren.