Der Wasserspaß hängt noch in der Warteschleife

Kalletal-Hohenhausen (rto). „Wir haben in der Verwaltung beschlossen, die Vorbereitungen zur Öffnung des Freibades soweit voranzutreiben, wie es geht“, sagte Bürgermeister Mario Hecker letzte Woche auf Anfrage. Und: Gesagt, getan. Jetzt geht es dort schon richtig zur Sache. Marcel Bartelt und Ibrahim Chear sind zurzeit dabei, die losen Fliesen im Becken zu ersetzten und Fugen auszubessern. Daniela Wutzke vom Freibadverein schwingt den Pinsel, bemalt den Wasserpilz im Babybecken und versieht die Holz-Bänke mit einer neuen Schutzlasur. Auch die beiden Schwimmmeisterinnen Stefanie Schlanow und Ronja Kern haben alle Hände voll zu tun, um das Bad soweit vorzubereiten, dass es - möglicherweise - schnell eröffnet werden kann. Doch das Abwarten dauert noch bis mindestens Anfang Mai, wenn neue Entscheidungen des Bundes anstehen. Ohnehin dauern die Fliesenarbeiten noch gut drei Wochen, bevor das Wasser eingelassen werden kann. Die Rutschen soll in dieser Zeit noch eine neue Treppe bekommen und der Dreimeterturm eine Sicherheitsvorkehrung erhalten. Ob und wann das Freibad und in welcher Form dann eröffnet werden kann, steht aber in Zeiten der Einschränkungen wegen der Corona-Krise noch in den Sternen. „Aber dann stehen wir betriebsbereit zur Verfügung“, sagt Steffi Schlanow. Jetzt kommen schon Badegäste vorbei und fragen, wann es los geht und ob man schon Jahreskarten kaufen kann. „Karten verkaufen wir im Vorfeld in diesem Jahr nicht. Sollte das Bad geöffnet werden, können die Dauerkarten dann in der ersten Woche direkt im Freibad und mit dem entsprechen Nachlass gekauft werden“, fügt die Gemeindeangestellte hinzu. In 2020 ist alles anders - auch für das Freibad und die, sehnlich auf die Eröffnung wartenden, Wasserfreunde. Ein neuer Kioskbetreiber wird übrigens auch och gesucht. Interessenten können sich bei Olaf Kapelle bei der Gemeinde melden.