Extertal-Bösingfeld (red). Im Rahmen der Europäischen Woche des Sports besuchte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Düsseldorfer Staatskanzlei, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Schützenkreises Lippe, Fabian Stellmacher, die Schützengesellschaft Bösingfeld e.V. 1722. Anlass war die erfolgreiche Umsetzung der energetischen Sanierung der Schießsportstätte, die in den Jahren 2020 bis 2021 durch das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ ermöglicht wurde.
Nun informierte sich Andrea Milz vor Ort, um Erfahrungen und Impulse aus der Praxis für zukünftige Fördermaßnahmen mitzunehmen.
Insgesamt flossen rund 65.000 Euro Fördermittel in die Maßnahme, die unter anderem die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung und die Verbesserung der Energieeffizienz umfasste. Damit wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, den Sportbetrieb nachhaltig und zukunftsorientiert zu sichern. Bei einem Rundgang informierte sich die Staatssekretärin über die durchgeführten Arbeiten, von denen ein Großteil in Eigenleistung durch Vereinsmitglieder ausgeführt wurden, und zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen: „Die Umsetzung der Fördermaßnahme in Bösingfeld ist sehr beeindruckend und vorbildlich gelungen. Hier zeigt sich, wie Fördermittel sinnvoll eingesetzt werden können, um Sportstätten fit für die Zukunft zu machen und gleichzeitig das Vereinsleben zu stärken.“
Der 1. Vorsitzende der Schützengesellschaft Bösingfeld, Lutz Brakemeier, führte die Gäste in einem kurzweiligen Rundgang durch die moderne Anlage und erläuterte die verschiedenen baulichen und technischen Verbesserungen. Ergänzend berichtete der 2. Vorsitzende Mario Rehmsmeier, dass das niederschwellige Förderangebot seitens des Landessportbundes und der NRW-Bank unbürokratisch, schnell und verbindlich umgesetzt wurde. Dadurch konnten kleinere Vereine wie die Schützengesellschaft Bösingfeld von der Förderung profitieren, sodass die Mittel auch sinn- und zielgerichtet eingesetzt werden konnten.
Der Vorsitzende des Schützenkreises Lippe, Fabian Stellmacher, hob hervor, wie wichtig eine kontinuierliche Unterstützung des Sportes ist. „Damit wird nicht nur die sportliche Infrastruktur gestärkt, sondern auch die Zivilgesellschaft und die örtlichen Strukturen abseits des Sports profitieren nachhaltig“, so Stellmacher.
Der Vorstand der Schützengesellschaft Bösingfeld bedankte sich im Namen aller Mitglieder für die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und hob hervor, dass die Modernisierung einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Vereinslebens leistet.
Mit der erfolgreichen Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen zeigt die Schützengesellschaft Bösingfeld, dass Tradition und Moderne Hand in Hand gehen können.
Seit über 300 Jahren prägt sie das gesellschaftliche und sportliche Leben in Bösingfeld – und dank der Investitionen bleibt die Sportstätte auch für kommende Generationen ein zentraler Treffpunkt.