Barntrup (red). Im Rahmen des Kunstprojekts „150 Jahre Hermannsdenkmal“ des Künstlers Hans Kordes wurden im gesamten Kreis Lippe zahlreiche Stahlskulpturen des legendären Cheruskerfürsten aufgestellt. Diese sogenannten „Stahl-Hermänner“ symbolisieren regionale Identität und schaffen eine sichtbare Verbindung zwischen Kunst, Geschichte und der Heimat.
Auch in Barntrup fand eine dieser eindrucksvollen Figuren ihren Platz, aktuell direkt vor dem Rathaus – und dank einer großzügigen Spende darf sie nun dauerhaft dort bleiben. Franziska und Frank-Michael Teckentrup haben der Stadt Barntrup den „Barntruper Hermann“ geschenkt. Ursprünglich war die Aufstellung der Skulptur nur für ein Jahr geplant.
„Als gebürtige Barntruperin liegt mir meine Heimatstadt sehr am Herzen“, erklärt Franziska Teckentrup. „Mit unserer Spende möchten wir ein Zeichen der Verbundenheit setzen und gleichzeitig die kulturelle Vielfalt in unserer Region unterstützen.“ Ihr Ehemann Frank-Michael Teckentrup ergänzt: „Barntrup hat eine starke Gemeinschaft – das wollten wir mit dem Verbleib des Hermanns hier sichtbar machen.“
Bürgermeister Borris Ortmeier bedankte sich herzlich für das Engagement: „Ich freue mich außerordentlich über die großzügige Geste der Familie Teckentrup. Der Hermann wird uns künftig nicht nur als Kunstobjekt, sondern auch als Symbol für Zusammenhalt und Heimatgefühl begleiten.“
So bleibt der Barntruper Hermann als Kunstwerk in der Stadt – ein Stück regionaler Geschichte, das Menschen verbindet und die Bedeutung des Hermannsdenkmals auf moderne Weise weiterträgt.