Eine stolze Gemeinde feiert ihren 50. Geburtstag

Dörentrup (rto). 50 Jahre ist es her, dass durch die Gemeindegebietsreform neben vielen anderen auch die Gemeinde Dörentrup entstand. Mit einem großen Fest feierten die Dörentruper sich jetzt selbst und den erfolgreichen Zusammenschluss.

Bürgermeister Friedrich Ehlert, der die Veranstaltung eröffnete, zeigte sich sichtlich stolz über das, was in den letzten 50 Jahren in der Gemeinde erreicht wurde. „Bei allem, auch nötigem Festhalten an das dörfliche Denken, sind die Einwohner der Gemeinde, egal, aus welchem Ortsteil, doch mittlerweile Dörentruper geworden. Im Rat ist das schon lange so“, sagte der Bürgermeister, der am Ende der laufenden Legislaturperiode im nächsten Jahr ausscheidet und mit fast 25 Jahren Erfahrung in dem Job einer der dienstältesten Bürgermeister in NRW ist.

Mit Stolz wies er auf das Zentrum rund um das Rathaus hin, wo neben dem Schulzentrum und dem neuen Freibad die gesamte Infrastruktur entstanden ist. „Die Gemeinde steht gut da und ist auch für Neubürger zukünftig eine Heimat, in der es sich leben lässt“, so Ehlert.

Dann zeichnete er die ermittelten Preisträger des diesjährigen Heimatpreises des Landes NRW für Dörentrup aus. Nach der Auswahl der Bewertungskommission erhielt die aktive Feuerwehr der Gemeinde 2000 Euro der insgesamt ausgelobten 5000 Euro Preisgelder. Die Musikfreunde Schwelentrup, die auch zur Eröffnung aufspielten, die Blaskapelle Humfeld und der Spielmannszug Bega bekamen jeweils 1000 Euro. Die Ausgezeichneten bekamen die Gelder des Heimatpreises für ihren zusätzlichen Einsatz für die Gesellschaft. Dies, so Friedrich Ehlert, sei besonders bei der aktiven Feuerwehr ausschlaggebend gewesen.

Den ganzen Tag über stellten sich Vereine, Gewerbetreibende und soziale Einrichtungen vor. Es wurden Tombola-Lose mit attraktiven Preisen verkauft. Das DRK-Haus hatte seinen Garten geöffnet und der Chor „Chorius“ sowie die Blaskapelle Humfeld und der Spielmannszug Bega traten noch auf. Antje Schake und Anke Kluckhuhn, die für die Organisation des Festes verantwortlich waren, zeigten sich trotz des wechselhaften Wetters zufrieden.