Barntruper Gymnasium setzt auf Berufsorientierung für Oberstufen-Schüler

Barntrup (red). „Abitur - und wie weiter?“ ist seit Jahren ein erfolgreiches Projekt zur beruflichen Orientierung am Städtischen Gymnasium in Barntrup. Mit dem Projekt, das aus zwei Bausteinen besteht, werden die Schülerinnen und Schüler in ihrer Motivation gefördert, sich verstärkt mit der eigenen Person sowie ihrem Berufsorientierungsprozess auseinanderzusetzen. Dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung erfahrener Moderatorinnen und Moderatoren ganz konkret an ihrer persönlichen und beruflichen Ziel- und Entscheidungsfindung. Die Schüler übernehmen mehr Verantwortung für ihre Zukunft, reflektieren ihre Entscheidungen, planen ihre nächsten Schritte ganz konkret und werden motiviert, diese zielgerichtet umzusetzen.

Berufsorientierung wird in der gymnasialen Oberstufe immer wichtiger. Denn längst nicht jeder Schüler plant den Weg über das Abitur ins Studium. Viele möchten bereits vorher andere Wege gehen und mit einem Fachabitur eine Ausbildung oder ein duales Studium beginnen.

„Deshalb war das Projekt „Abitur und wie weiter?“ sehr interessant für unsere Schülerinnen und Schüler“, meint der stellvertretende Schulleiter Markus Tackenberg. Und auch bei den Schülern selbst findet das Projekt Zustimmung: „Besonders überzeugend fand ich die Einzelgespräche beim Workshop“, ergänzt Janina Knaust, eine der Teilnehmerinnen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei Informationen über ihre persönlichen Stärken und Schwächen und können diese Anforderungen mit einem möglichen Studium oder einer Ausbildung abgleichen.

Gefördert wurde das Projekt zur Hälfte von der Agentur für Arbeit sowie zu je einem Viertel von der Lippe Bildung eG und der Osthushenrich-Stiftung aus Gütersloh. Insgesamt wurden dieses Jahr 6.987 Euro an Mitteln für das Projekt in Barntrup zur Verfügung gestellt.

Nach langjähriger Zusammenarbeit ist es nun Zeit für eine Neuorientierung. Das Gymnasium hat hierzu bereits erste Gespräche aufgenommen. Für die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten bedankt sich die Studien- und Berufswahlkoordinatorin Simone Seidensticker-Block im Namen der Schule ganz herzlich.