Barntrup (red). In der aktuellen Ausstellung zu Ernst Schomer (1915-2005) zeigt der Heimatverein Barntrup 22 originale Kreidezeichnungen zur Geschichte Barntrups. Die Vernissage beginnt am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr im Kulturschuppen Barntrup.
Die Zeichnungen wurden 1976 zur 600-Jahr-Feier der Stadt im Gymnasium Barntrup und anschließend im Lippischen Landesmuseum Detmold gezeigt.
Die Sparkasse Barntrup gab im Jahr 1983 den „Barntruper Bilderbogen“ heraus. Im Vorwort dazu schrieb Ernst Schomer „… denn Heimat ist eine der großen unverzichtbaren Kraftquellen des Menschen“. Die Texte im Buch stammen von Martin Böttcher.
Vor seiner pädagogischen Tätigkeit im Gymnasium Barntrup (1969-1981) war Ernst Schomer seit 1949 unter anderem als Filmarchitekt tätig. „Das Wunder des Malachias“, ein von der Kritik hochgelobter Film sei als Beispiel benannt oder historische Großfilme wie „Kampf um Rom“. Für seine Arbeiten wurde er 1962 mit dem „Bundesfilmpreis in Gold“ ausgezeichnet. Ernst Schomer war als Autor, Illustrator, Grafiker und Medailleur tätig.
Zur Ausstellung konnte der Heimatverein weitere Bilder aus dem breit gefächerten Lebenswerk als Leihgabe erhalten. Zu sehen sind unter anderem einige originale Skizzen aus seinem Spätwerk „Arminius“.
Professor Wulf Schomer, Sohn Ernst Schomers, wird zur Vernissage fachlich in die Ausstellung einführen. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 8. November. Der Kulturschuppen Barntrup ist in diesem Ausstellungszeitraum mittwochs und samstags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.