Kalletal-Hohenhausen (rto). Die Jacobischule in Kalletal ist erneut als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung des Landes NRW stellt Bildungsträger heraus, die Kinder und Jugendlichen Möglichkeiten aufzeigen, eine lebenswerte Zukunft mitzugestalten. 

Durch das Projekt Baumlehrpfad ist die Jacobischule schon einmal als Schule der Zukunft ausgezeichnet worden. Jetzt kam die Nachfolgeauszeichnung für die Jahre 2016 bis 2020 hinzu. Dazu kamen Vanessa Kowarsch, die Regionalbetreuerin des Landesprogramms, Ratsmitglied Jürgen Georgi (BUND) und Bürgermeister Mario Hecker jetzt in die Schule.

Die Auszeichnung “Schule der Zukunft“ ist ein Landesprogramm, das seit 2003 in Nordrhein-Westfalen Schulen, Kindertagesstätten und Netzwerke begleitet. Daran können sich alle Einrichtungen mit eingereichten Projekten beteiligen. „Im Kreis Lippe wurden in diesem Jahr 12 Schulen ausgezeichnet“, berichtet Vanessa Kowarsch.
Mit der Teilnahme können Möglichkeiten aufzeigt werden, wie junge Menschen in ihrer Schule oder Kita eine lebenswerte Zukunft mitgestalten können. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulalltag zu verankern. Den Schülern sollen so Kompetenzen vermittelt werden, die für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft erforderlich sind.

An der Jacobischule haben sich die Lehrer Reinhard Sasse und Denny Ruppert mit den Schülern der neunten Klassen nicht nur um den Schulgarten gekümmert. Der Nistkastenbau und die Schülerfirma zur Herstellung und Verkauf von eigenem Apfelsaft waren hier maßgeblich für die Verleihung der Auszeichnung.
Themen wie Ernährung, Klima, Umwelt, Mobilität, Biodiversität, Konsum, Globales oder Gesundheit gehören genauso dazu.

Schulleiter Dr. Eike Stiller sagte beim Termin, dass sich in dieser Hinsicht in den Köpfen der Schüler bereits viel getan habe. Er wies auf das aktive Baumsterben hin und sagte, dass die Schüler für Umweltthemen sensibilisiert werden müssten.
Bürgermeister Mario Hecker wies auf den geplanten Klimapark hin. In Zusammenarbeit mit der Schule soll u.a. so ein Öko-Teich entstehen und die alte Anlage des Baumlehrpfades gepflegt werden. Durch die Einschränkungen durch Covid-19 habe dies zuletzt jedoch etwas pausieren müssen.