Nordlippe (jn). Selten fühlen sich die Stunden so quälend lang an wie an Heiligabend. „Mama, Papa – wann ist denn endlich Bescherung?“ Gut, wenn die lieben Kleinen da beschäftigt (also abgelenkt) sind und gar nicht mitbekommen, wie die Zeit verfliegt. Noch besser, wenn den Großen nebenbei noch etwas Zeit für allerlei Vorbereitungen bleibt. Hier kommen unsere Service-Tipps für den heiligen Abend. 


1. Bastel-Endspurt: Die Kids sind in Sachen Basteln, Backen und Werken in Schule und Kindergarten in den vergangenen Wochen so richtig in Fahrt gekommen – nutzen Sie’s aus. Ob gemalte Kugeln, die – mit Bändchen als Anhänger – noch an den Baum können, einer Weihnachtskarte als Dankeschön für Weihnachtsmann & Christkind oder einem Wegweiser an die Haustür für den „Geschenkelieferanten“ – irgendetwas fehlt bei Ihnen doch auch bestimmt noch!

2. Sondervorstellung im Kasperletheater: Das geht auch in Zeiten von Corona. Wenn Krippenspiele & Co. pausieren müssen, kann das heimische Puppenspiel trotzdem öffnen. Dann heißt es im Privattheater Vorhang auf. Das Kasperletheater funktioniert auch mit allen anderen Handpuppen und ist schnell aufgebaut. Die Kids werden beauftragt, sich eine Geschichte auszudenken und aufzuführen – und während geprobt wird, haben Sie Hände und Kopf frei für Vorbereitungen. Mit der feierlichen Glocke wird dann zur Aufführung gerufen – und wieder ist eine Stunde Zeit vergangen.

3. Schnitzeljagd: Bietet sich besonders für die Zeit zwischen Mittagessen und Dämmerung an – eine weihnachtliche Schnitzeljagd in der nahen Umgebung. Die Kids sind dabei an der frischen Luft unterwegs, die Kombi aus Bewegung und Rätselraten lastet an diesem aufregenden Tag optimal aus. Wer will, kann als Belohnung auch schon kleine Geschenke am Ziel herausgeben. Wenn ein wenig Schnee liegen sollte, kann die Schnitezeljagd auch zur Schneeballschlacht umfunktioniert werden. Zuhause kann inzwischen – wie beim folgenden Tipp auch – Christkind oder Weihnachtsmann vorbeikommen…

4. Von Lichterglanz zu Lichterglanz: Bricht die Dämmerung herein, dauert es nicht mehr lang. Gut, wenn man sich dann nochmal die Füße vertreten und frische Luft schnappen kann – beim Weihnachtsspaziergang durchs Dorf oder die Gemeinde. Machen Sie eine Tour draus: Vom einen weihnachtlich-geschmückten Vorgarten zum nächsten. Ob Rentier, Schlitten oder Lichter-Hecken: Wetten, dass Sie mit vielen Ideen für Ihre eigene Lichterdeko im nächsten Jahr nach Hause kommen?

5. Und als letzte Geheimzutat, wenn die Beinchen vor lauter Vorfreude gar nicht aufhören wollen zu zappeln: Das Weihnachtsprogramm im TV. An Heiligabend ist sowieso alles anders – Ihre Kinder nehmen keinen Schaden, wenn Sie an diesem besonderen Tag einmal außer der Reihe das Weihnachtsprogramm im Kinderkanal gucken dürfen.